Tavira ist eine würdevolle und zugleich malerische Stadt, besonders an den Ufern des Flusses Gilhão, der durch sie hindurchfließt. Zur besseren Orientierung sollte man in der Umgebung des 'Praça da República', wo es das Rathaus mit seinen Gewölben neben einer römischen Brücke mit sieben Bögen und angrenzenden Gärten zu besichtigen gibt, anfangen. Die Kirche Santa Maria do Castelo und die Zinnen der Burg, die im höchsten, am besten zu verteidigenden und deswegen ältesten Teil der Stadt liegen, überblicken alles. An der Stelle der heutigen Kirche befand sich eine Moschee, bevor die Mauren Tavira dem christlichen portugiesischen Kommandanten Dom Paia Peres Correia in 1242 übergeben mussten. Sein Grabmal befindet sich in dieser Kirche.
Der Weg hinauf zu den Burgzinnen lohnt sich, denn man hat von dort einen herrlich weiten Ausblick über die typischen, pyramidenförmigen Dachspitzen der Häuser aus dem 18. Jht., ein charakteristisches Merkmal der östlichen Algarve, hinaus auf die Salzbecken, die verlassenen Thunfischkonservenfabriken und das Meer am Horizont.
In Tavira gibt es mehr Kirchen als in irgendeiner anderen Stadt der Algarve, aber nur in einigen wenigen werden regelmäßig Messen abgehalten. Die am reichsten verzierte von allen ist die 'Igreja do Carmo' auf der Ostseite des Flusses.
Wenn Sie von der Stadt und ihrer Architektur genug gesehen haben, nehmen Sie die Straße 'Rua José Pires Padinha', die am Flussufer entlang und am Markt vorbei einen langen Weg hinaus aus der Stadt, an abgetakelten Booten vorbei und über die Salzbecken zu einer Anlegestelle führt, von wo aus man einen kurzen Bootsausflug zu den idyllischen Stränden der 'Ilha de Tavira' , der Insel von Tavira, machen kann. |
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