Geographie

Portugal ist eine Verlängerung der Bergformationen der iberischen Halbinsel. In der Topografie zeichnen sich deutlich zwei kontrastierende Reliefs ab: die Gebiete südlich und nördlich des Flusses Tagus.
Das Landschaftsrelief des Nordens ist sehr ausgeprägt mit viel Steilland und tief eingekerbten Tälern. Durch die Wettereinflüsse formten sich im Laufe der Zeit viele sanfte Hügel, wodurch die Landschaft sehr der spanischen ähnelt.

Zwischen den Flüssen Minho und Douro liegt eine Bergkette, die sich zur Küste hin verzweigt und dann zu einem schmalen Band wird. Zwischen dem Douro und dem Tejo erheben sich die höchsten Gipfel: Serra do Marão und Serra da Estrela (1.993 m). Südlich des Flusses Tejo ist das Land gleichförmiger, sumpfig und weist nur eine flache topografische Beschaffenheit auf. Die Vegetation in dieser Region beschränkt sich vorwiegend auf Pflanzen und Büsche oder mediterrane Bäume (Korkholzbäume, Steineichen, Feigen- und Olivenbäume).

Das hydrografische Netzwerk ist umfangreich mit Ab- und Zuflüssen von Flüssen mit Ursprung in Spanien wie der Minho, Douro, Tejo und Guadiana, die alle in den Atlantik fließen. Die Meeresmündungen des Douro und des Tejo bilden sichere Häfen und damit eine natürliche Plattform für den Seehandel.
 
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