In der Vergangenheit bestimmten die Rufe der galicischen Wasserträger und der Bäcker mit ihren riesigen Brotkörben auf dem Rücken oder das Pfeifen der Messerschärfer das Lärmbild der Straßen von Lissabon, heute sind es die Hupkonzerte in den ständigen Verkehrsstaus und das Klingeln der Straßenbahnen.
Einige der Traditionen haben jedoch überlebt. Man kann zum Beispiel immer noch die 'Varinas' (Fischverkäufer) in ihren langen, schwarzen Röcken mit Körben auf den Köpfen, in denen sie ihre Waren tragen, in den Straßen sehen, und wir können immer noch in den kleinen Cafés des mittelalterlichen Viertels 'Alfama' den melancholischromantischen Fado-Gesang hören.
Schiffe machen an den Kais fest, wo sich das tägliche Leben der Stadt abspielt und wo sich das Klingeln der Straßenbahnen mit dem Klang der Schiffshörner vermischt. Bei Morgendämmerung laden hier die Fischkutter ihren Fang ab, und die Fischhändler erwerben ihre Verkaufsware bei einer lautstarken Versteigerung, während die 'Varinas' darauf warten, dass ihre Körbe gefüllt werden, damit sie durch die Straßen ziehen können. Weiter drinnen wird der Fischmarkt vom ebenso bunten und geschäftigen Obst- und Gemüsemarkt abgelöst.
Lissabon wurde in Terrassen auf den Hängen einer niedrigen Kette von fließenden Hügeln, die von den Ufern der Flüsse 'Tejo' und 'Mar de Palha' (Strohmeer genannt nach der Farbe seines Wassers) aufsteigen, angelegt. Es gibt beträchtliche Höhenunterschiede in der Stadt, wobei sich die älteren Stadtteile hauptsächlich am Wasserrand entlangstrecken, und daher bieten sich von vielen Stellen herrliche Aussichten über den Fluss und die niedrigen Klippen des südlichen Flussufers.
Lissabon besitzt ein mildes Klima mit einer durchschnittlichen Jahrestemperatur von 17°C, was einen Besuch der Stadt das ganze Jahr über empfehlenswert macht.
Trotz der vielen Veränderungen unserer heutigen, modernen Zeit findet man in Lissabon noch immer das Flair und den Charme einer Stadt aus dem 19. Jahrhundert! |
Küste von Lissabon
Unbedingt ansehen!
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