Bragança ist die Hauptstadt der Provinz Trás-os-Montes, eine ziemlich isolierte bergige Region, die auch die ärmste Portugals ist. Diese Gegend, die vom Tourismus noch kaum entdeckt wurde, ist reich an einer wilden und schönen Landschaft, kleinen historischen Städtchen und Dörfern, einer guten einheimischen Küche und einem von Traditionen geprägtem Lebensstil. Das rauhe Klima, geringe wirtschaftliche Entwicklung und die Abgeschiedenheit haben dazu geführt, dass ein großer Teil der Bevölkerung abgewandert ist. Nichtsdestotrotz besitzen die kleinen, isolierten Steindörfer und die großen Sumpflandschaften ihre ganz eigene, rauhe Schönheit und sind einen Besuch wert.
Bragança mit ihrer von Mauern umgebenen, auf einer Bergspitze errichteten Zitadelle liegt am Rande des Montesinho Naturparkes, eines der unberührtesten Gebiete Europas, mit Bergen, Eichenwäldern und seltenen Spezies wie Wölfen, Wildschweinen und Goldadlern sowie vielen kleinen mittelalterlichen Dörfern.
Städte wie Miranda do Douro, Mogadouro, Torre de Moncorvo und Freixo de Espada à Cinta vermitteln ebenfalls den Eindruck, als sei hier die Zeit stehengeblieben.
Diese Region ist besonders schön im Frühling, wenn eine weiße Decke aus Mandelblüten die Täler bedeckt.
Mirandela ist bekannt für gepökeltes Fleisch und geräucherte Würste, aber in der ganzen Region findet man viele traditionelle Gerichte, bei denen hauptsächlich Schweinefleisch verwendet wird.
Der Aschermittwoch wird hier nach einer jahrhundertealten Tradition gefeiert, was jedes Jahr immer wieder viele Besucher anzieht. |
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Berge Unbedingt ansehen!
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