AveiroHeute ist diese ruhige Stadt, einst ein großer Seehafen, vor allem wegen dem Charme ihrer alten Kanäle und besonders ihrer 'Ria', eine Lagune, die Aveiro mit dem Meer verbindet, bekannt.
An der Küste ist der kosmopolitische Strand von Espinho besonders besuchenswert. Vor vielen Jahren bedeutete dieser Strand für die Portugiesen das was heute die Algarve ist. Der Ort Mealhada ist vor allem berühmt wegen seiner vielen Restaurants, wo der gute Wein und die Spezialität 'Spanferkel' viele Besucher anziehen. Santa Maria da Feira, das seinen Namen von den dort seit dem 12. Jahrhundert monatlich stattfindenden, großen Märkten hat, besitzt eine sehenswerte romantische Festung auf einem bewaldeten Berg. Die Stadt Ovar ist heute sehr industriell, zeigt aber trotzdem noch Zeichen alter Traditionen, denn es wird dort jährlich einer der buntesten Karnevalsumzüge in Portugal abgehalten. Die Hauptindustrien dieses Distrikts sind Schuhe und Textilien in der Gegend von São João da Madeira und die umfangreiche Milcherzeugung von Vagos. Weitere sehenswerte Orte dieser Region sind auch Castelo de Paiva, eine kleine, von Weinbergen auf Berghängen umgebene Stadt und Arouca, wo der Körper der Hl. Mafalda in einem Kloster aus dem 12. Jht. begraben liegt. Sehenswerte Orte
Mönchskloster und Grabmal der Santa Mafalda (Arouca)
Klassizistische und barocke Sakral-Architektur. Es handelt sich um ein Zisterzienser Mönchskloster, das im klassischen romanischem Stil errichtet wurde. Die Rückseite des Chors ist mit vergoldeten Holzschnitzereien geschmückt und zeigt 30 Bilder aus dem Leben der heiligen Mafalda und anderer Heiliger. Anhöhe der Senhora da Mó (Arouca) 8 km vom Dorf entfernt, in 711 m Höhe liegt die Kapelle der Senhora da Mó, von wo aus man eine herrliche Aussicht über das Arouca-Tal hat. Die Straße der Mühlen (Arouca) In der Gemeinde Alvarenga findet man 17 Mühlen in einer Straße hintereinander, einmalig in Portugal, und sie werden alle vom gleichen Wasser gespeist. Ihr Baustil entspricht der traditionellen Architektur der Region mit Schieferwänden und Schieferdach. Megalithisches Zentrum von Taco (Albergaria-a-Velha) Dieses Zentrum hatte früher drei Steingrabmäler, heute sind es nur zwei. Sie sehen wie kleine Hügel aus und besitzen meistens mehrere Grabkammern. Salzindustrie (Aveiro) Eine Gruppierung von Bauwerken mit Bezug zur Salzgewinnung ebenso wie die Lagerhäuser des São Roque Kanales, wo das Salz gelagert wird. Jagd- und Fischerei-Museum (Aveiro) Ein Besuch dieses Museums mit seinen umfangreichen Fauna-Sammlungen, im Park des Infante Dom Pedro gelegen, ist ein unbedingtes Muss für Interessierte. Castro do Ovil (Espinho) Die technischen und typologischen Charakteristiken dieser Überreste weisen auf eine Herkunft aus vorchristlicher Zeit, dem 1. und 2. Jahrhundert v. Chr., hin und sind Teile eines Dorfes aus der Eisenzeit. Haus der Gafanhões oder Morgado Bauernhaus (São João da Madeira) Dieser kleine Palast, der zum Nationaldenkmal erklärt wurde, gehört seit 1523 der Familie Côrte-Real. Heute beherbergt dieser einen Party-Service, der hier in einer aristokratischen Atmosphäre Cocktails und Empfänge organisiert, umgeben von der Geschichte einer sehr alten und einflussreichen Familie der portugiesischen Aristokratie. Mutterkirche (Ovar) Das ursprüngliche Gebäude, seit 1927 vollständig mit Fliesen getäfelt, stammt aus dem letzten Vierteljahr des 16. Jhts., und wurde im Laufe der Zeit immer wieder umgebaut. Die Kirche besitzt drei Schiffe, unterteilt von zwei Arkaden mit fünf Bögen, zwei Kapellen und sechs Altaren. Sie besitzt umfangreiche Goldverzierungen, zwei riesige Türme an der Frontseite, ein hohes Portal, eine Nische des Schutzpatronen und zwei Chorfenster. Jardim dos Campos (Ovar) Diese Gartenanlage ist ein großes Rechteck mit einem Mittelgang, umsäumt von Gewölbebauten. Verschiedene Rosensorten und Kriechpflanzen in harmonischer Anordnung mit Rasenplätzen ergeben ein einladend farbenprächtiges Bild. |





