Fátima


Benannt nach einer maurischen Prinzessin des 12. Jahrhunderts ist Fátima seit 1917 einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte der Welt, der jährlich Tausende von Pilgern anzieht.

Am 13. Mai 1917 und alle folgenden Monate bis Oktober erschien den drei Hirtenkindern Lucia dos Santos und ihren Cousins Francisco und Jacinto eine Frau, die sich als 'Mutter des Rosenkranzes' ausgab. Am 13. Oktober hatte sich eine riesige Menge (allgemein geschätzt wurden ca. 70.000) in Fátima angesammelt, die dieses 'mysteriöse Phänomen', sofort nachdem sich die Erscheinung vor den Kindern zugetragen hatte, bezeugten.

Nach anfänglicher Weigerung akzeptierte der Bischof von Leiria am 13. Oktober 1930 die Visionen der Kinder als die Erscheinung der Jungfrau Maria. Im gleichen Jahr wurde den Pilgern die päpstliche Duldung ausgesprochen.

Die erste offizielle Wallfahrt nach Fátima fand in 1927 statt. Der Bau der Basilika wurde in 1928 begonnen und in 1953 geweiht. Der 65 m hohe Turm, auf dem eine riesige Krone aus Bronze und ein Kristallkreuz sitzen, wird von Krankenhäusern und Anstalten geflankt und steht an der Stirnseite eines riesigen Platzes, wo sich die kleine 'Kapelle der Erscheinungen' befindet.

Im Laufe der Zeit wurde von vielen mysteriösen Heilungen berichtet, obwohl man damit niemals die Öffentlichkeit gesucht hatte. Am 50. Jahrestag der ersten Erscheinung, am 13. Mai 1967, versammelten sich in Fätima eine riesige Menge von Pilgern, geschätzt wurden über 1.000.000, um mit Papst Paul VI der Messe beizuwohnen und für Frieden zu beten.
 
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