Leiria

Der Distrikt Leiria liegt etwas von der Küste entfernt und beherbergt eine große Vielzahl an einzigartigen Städten und Sehenswürdigkeiten, die alle unterschiedliche Kulissen, Denkmäler und Bräuche aufweisen.

Der bezaubernde Fischerort Peniche liegt an der Küste und ist ein beliebter Ort zum Hochseefischen, in dem Sie sich außerdem an hervorragenden Fischrestaurants und regelmäßigen Fahrten mit der Fähre zu den Berlenga-Inseln erfreuen können – ein wunderschönes Naturreservat, das von kristallklarem Wasser umgeben ist.

Nazaré ist ein weiteres malerisches Fischerdorf in dem Distrikt und ist aufgrund seiner traumhaften Sandstrände beliebt, an denen die Fischer immer noch ihre Netze ausbreiten. Nachdem Sie in Leiria die jahrhundertealte Burg, den mittelalterlichen Praça Rodrigues Lobo und die Kathedrale aus der Renaissance besucht haben, können Sie das Kloster von Batalha besichtigen – ein wahres Meisterstück der gotischen Architektur im Land. Außerdem sollten Sie sich das großartige Kloster von Alcobaça nicht entgehen lassen. Hierbei handelt es sich um ein prachtvolles mittelalterliches Bauwerk.

Die beliebte Stadt Caldas da Rainha ist für ihre traditionelle (und leicht humorvolle) Töpferkunst und ihr Kunsthandwerk berühmt, während die Stadt Marinha Grande dafür bekannt ist, der größte Glasproduzent Portugals zu sein. Erkunden Sie Óbidos, eine bezaubernde Stadt mit den typischen weiß getünchten Häusern, die von den Mauern einer Burg aus dem 14. Jahrhundert umgeben ist.

Sehenswertes

Fortaleza de Peniche (Festung von Peniche)
Diese Festung war im Mittelalter ein bedeutender Militärstützpunkt und wurde im Jahr 1645 fertiggestellt. Nach vielen Jahren des Krieges begann der strategische Wert des Stützpunktes an Bedeutung zu verlieren und er wurde schließlich stillgelegt. Von da an wurde die Festung zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Unterkunft für baurische Flüchtlinge genutzt und während des 2. Weltkriegs als Gefangenenlager für Österreicher und Deutsche. Außerdem diente sie als Gefängnis für Gegner des ehemaligen portugiesischen Regimes. In dieser Festung befindet sich außerdem das Museum Peniche, das eine Sammlung regionaler Artefakte und historischer Dokumente beherbergt, die mit Portugals früherer Diktatur in Zusammenhang stehen.

Igreja da Misericórdia (Kirche der Jungfrau der Gnaden)
In dieser Kirche ist die Decke das größte Highlight. Sie ist mit 55 Gemälden verziert, die Szenen aus dem Neuen Testament darstellen – ein Beispiel für die talentierten Künstler der Region aus dem 17. Jahrhundert. Neben diesen fantastischen Gemälden können Sie außerdem fünf außergewöhnliche Leinwände bestaunen, die von der in Spanien geborenen Malerin Josefa d’Óbidos stammen, sowie wunderschöne Kacheln an den Wänden und verschiedene bemerkenswerte Skulpturen.

Mosteiro da Batalha (Kloster von Batalha)
Dieses Nationaldenkmal, das auch unter dem Namen Santa Maria da Vitória-Kloster bekannt ist, wurde nach dem Sieg Portugals über Kastilien in der Schlacht von Aljubarrota im Auftrag von König D. João I. als Dankesgeschenk für die Jungfrau Maria errichtet. Dieses einzigartige Bauwerk, das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, wurde 1388 erbaut und gilt als das schönste Beispiel für spätgotische Architektur im Land. Auf dem Klosterportal können Sie Darstellungen von den Aposteln, Propheten, Engeln und Jesus Christus, umgeben von den vier Evangelisten, bestaunen. In der „Capela do Fundador“, der Gründerkapelle, können Sie die Gräber von König João I., D. Filipa de Lencastre und ihren Kindern besichtigen. Das Innere des Klosters ist mit wunderschönen bunten Kirchenglasfenstern verziert, die verschiedene Szenen aus der Bibel darstellen, wie „Mariä Heimsuchung“, die „Anbetung der Heiligen Drei Könige“, die „Flucht nach Ägypten“ und die „Wiederauferstehung Jesu“. Das Außengelände ist mit den typisch gotischen Wasserspeiern mit Fratzengesichtern verziert. Das Kloster von Batalha ist zweifellos eines der schönsten Beispiele für gotische Architektur im Land.

Mosteiro de Alcobaça (Kloster von Alcobaça)
Dieses Kloster, das in dem fruchtbaren Tal liegt, durch das die Flüsse Alcoa und Baço fließen, stiftete König D. Afonso Henriques dem Zisterzienserorden nachdem er Santarém von den Mauren erobert hatte. Heute sind nur noch das Portal, zwei große Fenster und die dazwischenliegende Fensterrose von der ursprünglichen Barockfassade und den Türmen des Bauwerks erhalten. In den Seitenkapellen im Querschiff des Klosters befinden sich die kunstvoll bildhauerisch gestalteten Gräber von Prinz D. Pedro I. und seiner vom Unglück verfolgten Geliebten D. Inês de Castro. Das Querschiff bietet außerdem Zugang zu den Gräbern von König D. Afonso II., König D. Afonso III. und ihren Ehefrauen und Kindern. Weiterhin gehören das „Kapitelhaus“, der „Mönchsraum“ und eine Küche und ein Refektorium aus dem 18. Jahrhundert zu dem Kloster. Diese Teile des Klosters liegen um den Kreuzgang herum. In dem „Raum der Könige“ sind insbesondere die schönen Fliesenwandbilder und die Tonstatuen von portugiesischen Monarchen bemerkenswert.

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