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Bezirk Lissabon
Park des Eduardo VII. (Lissabon): Dieser Park steigt von der 'Rotunda' (Kreisverkehr) am nördlichen Ende der 'Avenida da Liberdade' aus an. Er erhielt seinen Namen 1903 anlässlich eines Staatsbesuches vom englischen König. Im oberen Teil befinden sich die 'Estufa Fria' (kühle Gewächshäuser), sehenswerte Freiluftpflanzungen für tropische Gewächse aus aller Welt. Innerhalb dieser Anlagen gibt es auch ein sogenanntes 'warmes Gewächshaus' für Pflanzen, die mehr Wärme und Feuchtigkeit benötigen. Weitere Anziehungspunkte sind der 'Carlos Lopes Pavillon', der Club VII (mit Tennisplatz, Fitnessclub, Schwimmbad und Restaurant) und andere Naturattraktionen. Wenn man weiter aufsteigt, genießt man von der Aussichtsterrasse einen weiten Blick über die Stadt und die Tejo-Bucht.

Terrasse des São Pedro de Alcântara (Lissabon): Von hier aus genießt man einen Blick über die alte 'Mouraria', die Kathedrale Sé Patríarchal und den Stadtteil 'Pombalina' bis auf das Kastell São Jorge. In der Ferne kann man den Tejo und Inselumrisse sehen.

Convento dos Jerónimos de Belém (Lissabon): Dieses Hieronymitenkloster gilt als das bedeutendste Beispiel manuelinischer Baukunst und ist ein eindrucksvolles Symbol für Portugals Macht und Reichtum zur Zeit der kolonialen Eroberungen. Die Klostergründung geht bereits auf Heinrich den Seefahrer zurück, der hier eine Gebetsstätte für Seeleute errichtete. Zum Dank an seine ruhmreichen Entdeckungsreisen ließ König Manuel an der gleichen Stelle 1502 die Klosteranlage bauen. Die Detailarbeiten wurden von 1517 bis 1522 unter dem Baumeister João de Castilho, der auch den Kreuzgang, sein Meisterwerk, schuf, ausgeführt. An der Südostecke steht die dreischiffige Kirche Santa Maria mit einer prächtigen Südfassade; besonders erwähnenswert sind das Südportal und das Westportal. Im weiträumigen Inneren der Kirche findet man reich mit Reliefs geschmückte Achteckpfeiler. Im prachtvollen Querschiff befinden sich die von Elefanten getragenen Gräber Manuels I., seiner Nachfolger und Verwandten. Unter der Orgeltribüne stehen die Särge von Vasco da Gama und dem Dichter Luís de Camões. Aufgrund seiner reichen Geschichtszeugnisse wurde das Kloster 1907 zum Nationaldenkmal erklärt, und die UNESCO ernannte es 1984 zum Weltkulturerbe.
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