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Bezirk Leiria
Kloster von Batalha: Das Mönchskloster Santa Maria da Vitória, an dessen Errichtung in der Zeit von 1388 bis 1402 mehrere Baumeister mitwirkten, wurde zum Gedenken des Sieges über die Spanier in der Schlacht von Aljubarrota von Dom João I. gegründet. Es ist eines der eindrucksvollsten Werke christlicher Baukunst. Das Innere der Kirche, die edelste gotische Formen aufweist, ist mit seinen teilweise alten Buntglasfenstern (Chor) und mächtigen Pfeilern sehr eindrucksvoll. Die quatratische Stifterkapelle enthält die sehenswerten Grabdenkmäler von João I. und seiner englischen Gemahlin Philippa von Lancaster, dem Infanten Fernão und Heinrich dem Seefahrer. Die Westfassade schmücken herrliche Skulpturen. An die Kirche schließen sich drei meisterlich konzipierte Kreuzgänge an. An der Ostseite befinden sich die 'Capelas Imperfeitas' (Unvollendete Kapellen), ein von sieben Grabkapellen umgebener Zentralraum mit mehreren Grabdenkmälern. Das bis 1834 von den Dominikanern unterhaltene Kloster wurde 1840 zum Nationaldenkmal erklärt und seitdem sorgfältig renoviert. So befindet sich dieses große Freiheitsdenkmal der Portugiesen, das von der UNESCO zum Welterbe ernannt wurde, heute in einem ausgezeichneten baulichen Zustand.

Kloster von Alcobaça:
Dieses Kloster liegt im Tal der Flüsse Alcoa und Baça und ist eine Stiftung von Dom Afonso Henriques an den Zisterzienserorden zum Dank für den Sieg über die Mauren in der Schlacht von Santarém. An der 221 m langen Hauptfront des Klosters dominiert die 1725 vorgeblendete figurengeschmückte Barockfassade der Klosterkirche mit ihren zwei Türmen. Von der ursprünglich gotischen Stirnseite sind nur das barockverzierte Portal und die große Fensterrose erhalten. Die strenge frühgotische Hallenkirche mit Spitzbogengewölben birgt im Querschiff die Grabmäler von Dom Pedro I. und seiner Geliebten Ines de Castro mit vielfältigem Figurenschmuck an den Seitenflächen und vollplastischen Liegefiguren der Toten. Das Querschiff gibt außerdem auch Zugang zur Grabkammer der Könige Afonso II., Afonso III. sowie deren Frauen und Kindern. Der in seinen Grundlagen gotisch angelegte Bau umschließt in seinem fast quatratischen Grundriss alle damals üblichen Wirtschaftsräume, fünf Kreuzgänge, sieben Dormitorien, ein Hospedarium, die Bibliothek und eine riesige Küche.
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